• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

Neue Landwirtschaft Home
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Aktuelles Heft

  • Fachthemen

    • Märkte

    • Energie

    • Tier

    • Pflanze

    • Management

  • NL-Reportagen

  • Aufs Korn genommen

  • NL-Exklusiv

  • NL Briefe zum Agrarrecht

  • NL-Russisch

  • Sonderhefte

  • Wir über uns

  • Probeheft

  • Aboservice

  • Branchenübersicht

  • Downloads

  • Termine

  • Ausbildung

[ » NL NEUE LANDWIRTSCHAFT » Fachthemen » Tier » In guter Gesellschaft ]
Donnerstag, 17.05.2012
« zurück Probeabo
Tier | 04.11.2011

In guter Gesellschaft

Nicht nur für aktive Sport- und Freizeitpferde werden Unterkünfte gebraucht. Jungpferde und "berentete" Tiere sind relativ anspruchslos in der Haltung und verlangen kein spezielles Fachpersonal. Hier bietet sich eine Chance für Grünlandbetriebe.
51 Lebensjahre auf acht Pferdebeinen. Senioren stellen relativ geringe Betreuungsansprüche. Wichtig sind eine sichere Weide, Artgenossen und regelmäßige Gesundheitskontrollen. Foto: Leopold
Bild vergrößern
51 Lebensjahre auf acht Pferdebeinen. Senioren stellen relativ geringe Betreuungsansprüche. Wichtig sind eine sichere Weide, Artgenossen und regelmäßige Gesundheitskontrollen. Foto: Leopold
 Sabine Leopold, NL-Redakteurin 
 
Mit Pferdehaltung lässt sich auf vielfältige Weise Geld verdienen. Doch nahezu immer gilt: Die Anforderungen sind hoch und die Konkurrenz ist groß. Wer also selbst züchten will, sollte zunächst den Markt genau analysieren. Zwar lassen sich mit Edelpedigree-Fohlen rekordverdächtige Summen erzielen, doch der weit überwiegende Teil der Pferdezüchter hat heutzutage Schwierigkeiten, den Nachwuchs gewinn- bringend oder wenigstens kostendeckend abzusetzen. "Vernünftige" Preise sind in diesem Markt eher unterrepräsentiert. Fohlen und Jungpferde, die einen entsprechenden Namen des Züchters und der Elterntiere voraus- gesetzt zu Spitzensummen vermarktet werden können, sind nur das eine (ziemlich dünne) Ende des Marktes. Den Löwenanteil bilden Tiere, die billig (oft zu wahren Schleuderpreisen) den Besitzer wechseln. Und nicht selten landet das hoffnungsvolle Nachwuchspferd letztendlich auf einem Schlachtviehtransport gen Frankreich oder Italien.
 

Große Konkurrenz bei Reitpferden

Eine interessante Alternative scheint da die Reitpferdepensionshaltung zu sein (siehe auch S. 80 ff.). Doch auch hier gilt: Die Konkurrenz lauert, und wer da mithalten will, muss entweder Spitzenbedingungen oder Minipreise bieten. Zudem lohnen sich Pensionen oft nur in der direkten Nachbarschaft von Stadtgebieten, denn Besitzer, die ihr Reitpferd unterstellen, wollen meist den Stall auch nach Feierabend noch für ein Stündchen anfahren können. Und wer neben dem nötigen Fachwissen und einer Portion "Pferdeverstand" nicht über genügend Nervenstärke verfügt, auch dem anspruchsvollsten Pferdeeigner noch mit Geduld und Freundlichkeit zu begegnen, sollte ebenfalls über das Projekt Pensionsstall noch einmal nachdenken. Bevor man aber als Landwirt die Einkommensalternative Pferdehaltung gänzlich abschreibt, lohnt es sich (zumindest auf Grünlandstandorten), eine weitere Variante zu prüfen.

Weidehaltung für Aufzuchtfohlen

Nicht nur aktive Sport- und Freizeitpferde brauchen nämlich eine adäquate Unterbringung. Vor allem für Aufzuchtfohlen und für Senioren und Rekonvaleszenten werden gute und vor allem günstige Unterstellmöglichkeiten gesucht. Und die dürfen sich meist auch gern ein wenig weiter weg vom Wohnort des Besitzers befinden. Zudem verlangen sie weder ein Reitwegenetz noch Reithallen oder Longierplätze. Auch Ausbilder und speziell geschultes Fachpersonal sind unnötig. Wer seine Weiden für die Jungpferdeaufzucht zur Verfügung stellen will, sollte sicher sein, dass die Koppeln ausbruchsicher sind. Pferde lassen sich auf der Weide durchaus mit Rindern vergesellschaften. Vorteil: Große Flächen mit viel Bewegungsspielraum. Allerdings sind gerade junge Tiere oft weit ungestümer als Kühe oder Kälber. Zwar berichten Anwender von einer gewissen beruhigenden Wirkung abgeklärter Rinder auf Fohlen und Jungpferde, doch verlassen sollte man sich vor allem bei edleren Rassen auf diesen Effekt nicht. Beide Tierarten teilen sich zwar die Weidefläche, gehen sich aber weitgehend aus dem Wege (was selbstredend genügend Platz voraussetzt). Um eine Fohlenherde halbwegs in Schach zu halten, eignet sich daher ein gelassenes Altpferd weit besser als eine Rinderherde.
Gesunde Jungpferde sind für eine Robusthaltung generell geeignet, das gilt selbst für Vollblutfohlen, denen man allerdings Zeit geben muss, ein geeignetes Winterfell aufzubauen. Absetzer im Spätherbst vom Stall auf eine Weide zu versetzen, provoziert eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit. Das gilt natürlich auch für ausgewachsene Pferde, die bislang überwiegend in gut isolierten Ställen gehalten wurden. Eine Weidehaltung ohne Unterstellmöglichkeit (windgeschützte Hütten mit trockener Einstreu) ist für Pferde ungeeignet. Auch im Hochsommer brauchen die Tiere entsprechenden Schutz vor Unwettern und vor hoher Sonneneinstrahlung.

Solide Koppeln und Heufütterung

Der Weide selbst kommt eine kombinierte Pferde- und Rinderhaltung oft zugute, da Pferde allein Geilstellen stehen lassen, die sonst nach- gemäht werden müssten. Bei einer Gemeinsamhaltung sollte allerdings auf eine sorgfältige Parasitenkontrolle und -behandlung geachtet werden, da sich Pferde und Rinder gegenseitig infizieren können, und erstere besonders auf Große Leberegel und Lungenwürmer extrem empfindlich reagieren. Vor allem jüngere, sehr aktive Pferde stellen höhere Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit, da schnelle Galoppeinlagen zum täglichen Bewegungsbedarf der Tiere gehören. Vorsicht geboten ist bei Weidefutterergänzung, vor allem in der kalten Jahreszeit. Pferde brauchen als Raufutter Heu (evt. auch Heulage, also silierter, stark vorgetrockneter Spätschnitt). Silage ist vor allem in größeren Mengen für Monogaster ungeeignet, wird aber dennoch nicht selten gefressen, was zu erheblichen gesundheitlichen Störungen führen kann. Werden beide Tierarten gemeinsam gehalten, muss die Zufütterung getrennt erfolgen oder gänzlich auf Heu umgestellt werden. Pferde sind bei der Wasserversorgung meist heikler als Rinder, zudem bekommen ihnen nasse Futter- und Tränkplätze schlecht. Hier muss auf entsprechende Anlagen geachtet werden.

Lebensabend im Grünen

Neben der Jungpferdeaufzucht bietet sich für Grünlandbetriebe die Pensionshaltung alter und rekonvaleszierender Pferde an. Viele Pferdehalter möchten ihre "Rentner" gut untergebracht wissen, ohne die hohen Kosten einer Reitpferdepension zu entrichten. Generell sind solche Tiere meist sehr menschenbezogen und einfacher im Umgang als Fohlen, allerdings sollte ein pferdeerfahrender Tierarzt für Notfälle stets erreichbar sein. Zudem ist vor der Übernahme mit dem Besitzer eindeutig vertraglich zu klären, wie das Pferd zu behandeln (noch leichte Reit- oder Fahrnutzung?), zu füttern und zu pflegen ist und wer im akuten Notfall über eine Behandlung oder eine Euthanasie entscheiden darf (bzw. für deren Kosten aufkommt). Da Pferde in der Regel einen hohen emotionalen Wert besitzen, kann es hier schnell zu kostspieligen Missverständnissen kommen. Wichtig: Die Tiere sollten immer versichert sein, auch wenn sie nicht mehr geritten oder gefahren werden. Alte Pferde stellen etwas höhere Ansprüche an eine bequeme Unterbringung, sind allerdings bei entsprechender Gewöhnung ebenfalls problemlos robust zu halten. Genau wie für Jungpferde gilt aber: Rinder sind keine Sozialpartner für Pferde. Die Tiere akzeptieren einander, eine Gesellschaft von Artgenossen ersetzen sie nicht. Wer sich also mit dem Gedanken an die Beherbergung junger oder alter Pferde trägt, sollte rechtzeitig für genügend Gesellschaft sorgen. Die alte "Weisheit", dass eine Ziege ein guter Weide- oder Stallpartner für ein Pferd sei, gehört ins Reich der Märchen.
 
Fazit: Grünlandbetriebe mit entsprechendem Flächenangebot eignen sich gut als Weidepension für Aufzuchtfohlen oder alte Pferde. Wichtig sind sicher umzäunte, trittfeste Flächen, schützende Unterkünfte, eine adäquate Futterversorgung (keine Silage als Winterfutter!) und ein erfahrener Tierarzt in der Nähe. Alle Fragen der Haltung und des Umgangs sollten im Vorfeld vertraglich mit dem Besitzer geregelt sein. Die Weidepensionshaltung von Fohlen oder Pferdesenioren als Einkommensalternative erfordert allgemeinen Sachverstand, aber nicht zwangsläufig eine Spezialausbildung. Fachliche Unterstützung finden Interessenten bei der Landwirtschaftsberatung oder bei Interessenverbänden.
 (le) NL
In guter Gesellschaft (04.11.2011)
  • temp Image
  • temp Image
Lesen Sie hierzu auch
  • Dorf und Familie 75kw Biogasanlagen, Kühe verkaufen und die Drillmaschinenfrage
  • Mais Maissilage: Unterschiedliche Qualität
  • Video Wildkamera Minox DTC 500 im Einsatz
Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Pferde | Fohlen | Aufzucht | Altpferde | Senioren | Rekonvaleszenten | Rinder | Weide | Koppel | Pension | Fütterung | Haltung | Einkommensalternative | Weidegemeinschaft
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

  • Kontakt
  • Mediadaten
  • Impressum
AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Hofreport: Vom Acker des Eichhofs
Nachgefragt: Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft
Südzucker: Abstriche bei Expansion
Bio und Ackerbau: Tipps auf dem Infotag
Frankreich: Parkinson als Berufskrankheit anerkannt
Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
Das aktuelle Heft
Mai 2012
Mit einer breiten Palette von Ackerbau und Tierproduktion sowie durch eine feste Verankerung im Territorium sichert die Raminer Agrar GmbH & Co. KG Stabilität und Leis-tungsfähigkeit. In dem strukturschwachen Gebiet an der Grenze zu Polen sind solche Agrarunternehmen Leuchttürme für Vorpommern. Die NL-Reportage zeigt Ramin an einem wechselhaften Apriltag.   mehr …

Noch kein NL-Leser? Jetzt im günstigen Schnupper-Abo testen!
Agrarheute TV
Betriebsführung Hofreport - Folge 2: Vom Acker des Eichhofs
Weitere Top-Videos aus dem Bereich Betriebsführung
  • Betriebsführung Farmen auf einem Rohstoffvorkommen
  • Energie FNL-Hoftag: Mit Biogas erfolgreich die Existenz sichern
  • Pflanze Vegetationsreport 2012: Wintergerste jetzt einkürzen
agrarheute.tv Alle Videos
Wetter
Nord Süd
heute 11°C 5°C   12°C 7°C
morgen 15°C 13°C   16°C 13°C
über-
morgen
19°C 15°C   22°C 15°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 466,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 197,50 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 210,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 5,90 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 228,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,80 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,35 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 32,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 56,50 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,63 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 387,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 256,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
Neu! Jetzt mit aktuellen internationalen Börsenkursen und Marktkommentaren
LANDECHT.DE
Traktoren 2012

Die umfangreichste landtechnische Datensammlung im deutschsprachigen Raum mit über 800 Traktortypen.

TECHNIKBOERSE.COM
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo