• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

Neue Landwirtschaft Home
Praxis
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Home

  • Aktuelles Heft

  • Fachthemen

    • Märkte

    • Energie

    • Tier

    • Pflanze

    • Management

  • NL-Exklusiv

  • NL Briefe zum Agrarrecht

  • NL-Russisch

  • Sonderhefte

  • NL-Medien

  • Wir über uns

  • Probeheft

  • Aboservice

  • Branchenübersicht

  • Downloads

  • Termine

  • Ausbildung

[ » NL NEUE LANDWIRTSCHAFT » Fachthemen » Management » Neubau oder Modernisierung ]
Donnerstag, 23.02.2012
« zurück Probeabo
Management | 16.01.2012

Neubau oder Modernisierung

Die Mitglieder des Interessenverbandes Milcherzeuger (IVM) kommen 2011 in ihren großen Anlagen auf eine Milchleistung von über 9.400 kg je Kuh. Die Unternehmen richten ihre Investitionen auf neue Ställe und auf moderne Stalltechnik. Ziele sind ein höherer Kuhkomfort und gute Arbeitsbedingungen für ein hoch qualifiziertes Fachpersonal bei möglichst niedrigen Kosten. NL berichtet anhand einer internen Betriebsauswertung, wie sich die Mitgliedsunternehmen auf die Zukunft nach der Quote einstellen.
Aufmerksame Zuhörer bei der sehr gut besuchten IVM-Mitgliederversammlung in Pirna/Sachsen, wo der Meinungsaustausch zwischen den IVM-Mitgliedern großen Raum einnahm.
Bild vergrößern
Aufmerksame Zuhörer bei der sehr gut besuchten IVM-Mitgliederversammlung in Pirna/Sachsen, wo der Meinungsaustausch zwischen den IVM-Mitgliedern großen Raum einnahm.
Dr. Klaus Siegmund, Geschäftsführer des Interessenverbandes Milcherzeuger (IVM) 
 
 
Die Mitgliedsunternehmen des Interessenverbandes Milcherzeuger (IVM) erzielten 2011 nach noch vorläufigen LKV-Auswertungen eine durchschnittliche Milchleistung von 9.436 kg. Damit übertreffen sie das schon hohe Leistungsniveau der ostdeutschen Milcherzeuger, welches vom VIT Verden für das Milchleistungsjahr 2010/2011 (bis 30. September 2011) mit 8.976 kg je Kuh ausgewiesen wurde, noch um 460 kg (vgl. Tabelle 1). Den hohen Leistungen steht ein nur durchschnittliches Niveau relevanter Reproduktionskennziffern gegenüber, z.B. Reproduktionsrate, Nutzungsdauer und Lebensleistung.
Sowohl Milchleistungen als auch Reproduktionsleistungen sind allerdings zwischen den Unternehmen des Verbandes relativ stark differenziert. Hier liegen, das war zusammengefasst ein wichtiges Fazit des internen Betriebsvergleichs, die größten Reserven für eine höhere Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung in den meisten Unternehmen. Dafür tätigen die Milcherzeugerbetriebe derzeit und in den nächsten Jahren enorme Investitionen und stellen sich damit zugleich auf die Anforderungen der Zukunft ein. Hauptzielrichtung dieser Investitionen sind neben hohen Milchleistungen und guten Reproduktionsergebnissen niedrige Kosten je kg Milch. Als ganz wichtig sehen es die Unternehmen aber auch an, die Investitionen auf einen hohen Kuhkomfort und verbesserte Arbeitsbedingungen bei einer gleichzeitig angemessenen Entlohnung der Mitarbeiter zu richten. Nachfolgend im einzelnen Ergebnisse der internen Betriebsauswertung.

Hohe, aber differenzierte Milchleistungen

Die Unternehmensphilosophie hinsichtlich der Höhe der Milchleistungen und der entsprechenden Zielstellungen für ein zukünftiges Leistungsniveau in den nächsten Jahren ist bei den Mitgliedsbetrieben sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ungeachtet dessen war ein wichtiges Ergebnis des internen Betriebsvergleiches und des entsprechenden Meinungsaustausches der IVM-Mitglieder auf der Jahrestagung: Die Milchleistung je Kuh ist und bleibt zwar nicht die alleinige, aber nach wie vor mit die wichtigste Kennziffer im Unternehmen. Die Milchleistung entscheidet maßgeblich über die Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung. Der IVM-Betriebsvergleich 2011 hat, wie schon in den Vorjahren, zudem gezeigt, dass die Unternehmen mit den höchsten Milchleistungen zumeist auch die besten betriebswirtschaftlichen Kennziffern haben, die besten Reproduktionskennziffern eingeschlossen (vgl. Tabelle 2). Diese Ergebnisse widersprechen, ohne Zusammenhänge in Abrede zu stellen, der vielfach geäußerten Meinung, dass hohe und sehr hohe Milchleistungen oft viel zu teuer erkauft werden und auf Kosten der Reproduktion der Kuhbestände und der Gesundheit der Kühe erfolgen. Die Zusammenhänge von Milchleistung, Fruchtbarkeit und Reproduktionsergebnissen waren auch das Thema eines von den Mitgliedern viel beachteten Fachvortrages von Prof. Dr. Gerhard Breves von der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der die Ergebnisse der Betriebsauswertung bestätigte.

Reproduktionskennziffern verbessern

Die teilweise zugespitzte Diskussion zu den Zusammenhängen zwischen Milchleistung, Reproduktion der Bestände und Fruchtbarkeitsmanagement der Milchkühe in großen Milchviehanlagen brachte Klaus Griepentrog, Inhaber der Milchviehanlage Steinhagen (Mecklenburg-Vorpommern) einer der Spitzenbetriebe des Verbandes auf den Punkt: Er legte am Beispiel der Entwicklung seines Unternehmens in den letzten 20 Jahren dar, dass gerade in großen Milchviehanlagen hohe Milchleistungen in Steinhagen wurden in den letzten beiden Jahren mit einem Bestand von rund 1.500 Kühen im Schnitt fast 12.000 kg je Kuh gemolken mit hohen Lebensleistungen (durchschnittlich 35.000 kg), einer hohen Nutzungsdauer der Milchkühe (durchschnittlich 37 Monate) und einer ansprechenden Reproduktionsrate (durchschnittlich 27 Prozent) zusammengehen. Das wurde am Rande der Jahrestagung von weiteren Unternehmen mit einem hohen Leistungsniveau bestätigt. Letztlich, so das Fazit, entscheidet in erster Linie das Management des Unternehmens darüber, ob die Milcherzeugung auch zukünftig wirtschaftlich erfolgt vorausgesetzt die agrarpolitischen Vorgaben stimmen.

Erfahrungsaustausch ist die billigste Investition

Die IVM-Mitgliedsunternehmen sind derzeit auf dem besten Wege, die technologischen Voraussetzungen für ihre zukünftige Milcherzeugung zu sichern. Dafür haben sie in den nächsten Jahren umfangreiche Investitionen geplant. Schwerpunkte der Investitionen sind neue Ställe, insbesondere für Jungvieh und zur Erweiterung der derzeitigen Milchkuhbestände. Einige Unternehmen planen allerdings auch den Bau einer neuen Stallanlage als Ersatz für die derzeitige Milchviehanlage. Die meisten Unternehmen mit 1930er und 1232er Typenanlagen gehen bei ihren Investitionen aber davon aus, ihre Milchviehanlagen so zu modernisieren, dass sie den technologischen Anforderungen einer zukünftigen Milcherzeugung gut gewachsen sind. Eine besondere Rolle bei den geplanten Investitionen spielen Überlegungen, Automatische Melksysteme (AMS) einzusetzen. Dazu will der IVM 2012 eine entsprechende Fachexkursion für die Mitgliedsbetriebe anbieten. Das Motto des Verbandes "Erfahrungsaustausch ist die billigste Investition", hat auch die Jahrestagung 2011 in Sachsen geprägt. Besichtigt wurden die Milchviehanlagen der Großdrebnitzer Agrar GmbH und des Landwirtschaftlichen Unternehmens Großerkmannsdorf. Neben dem Erfahrungsaustausch zu den jährlichen Fachtagungen des Verbandes finden zwischen den Mitgliedsbetrieben zahlreiche bilaterale Treffen statt, wo in vertrauensvoller Atmosphäre Erfahrungen weitergegeben werden, insbesondere zum Management der Unternehmen und bei der Vorbereitung großer Investitionen. Dabei, da sind sich die IVM-Mitgliedsunternehmen einig, lässt sich viel Geld sparen. Das ist übrigens einer der Gründe, warum gerade in den letzten drei Jahren die Mitgliederzahl im Verband deutlich gestiegen ist. (us) NL
Neubau oder Modernisierung (16.01.2012)
  • temp Image
  • temp Image
  • temp Image
  • temp Image
Lesen Sie hierzu auch
  • Dorf und Familie Mist streuen bei 15 Zentimeter Schnee?
  • Video agrarheute.com unterwegs: Besuch des Milchviehbetriebs Meerwarth
Sie können diesen Artikel kommentieren und mit agrarheute.com-Lesern und der Redaktion über das Thema diskutieren. Geben Sie hier Ihren Kommentar ein:

Bitte die Freischaltung meines Kommentares per E-Mail mitteilen.

Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz vor Missbrauch geben Sie bitte die untenstehende Buchstabenkombination aus der Grafik ein.

Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Milch | Leistung | Zukunft
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

  • Kontakt
  • Mediadaten
  • Impressum
AGRARNACHRICHTEN-TICKER
Profiwetter: Vorfrühling in Sicht
Kleingruppenhaltung: Verkürzte Frist jetzt in der Beratung
Ukraine: Weizenproduktion mindestens ein Drittel kleiner
Russland: Weniger Auswinterschäden, aber Transportprobleme
Warenterminbörsen: Auswinterungsschäden eingepreist
Das aktuelle Heft
Februar 2012

Klaus-Dieter König hat ein Luxusproblem. Er hat einen erfolgreichen Milchvieh- und Marktfruchtbetrieb zu vererben und gleich drei Söhne, die sich für Landwirtschaft begeistern. Und während viele Bauern verzweifelt nach einem geeigneten Hofnachfolger suchen, braucht Familie König eine Lösung, bei der kein Erbe zu kurz kommt
und der Betrieb trotzdem weiter wachsen kann.   mehr …


Noch kein NL-Leser? Jetzt im günstigen Schnupper-Abo testen!
Agrarheute TV
Specials agrarheute.com - Mehr Wissen entscheidet!
Weitere Top-Videos aus dem Bereich Betriebsführung
  • Betriebsführung Integrierter Landbau: Das bringt's
  • Betriebsführung Ukraine: Landwirtschaft (fast) ohne Fördergelder
  • Betriebsführung Bayer: 'Neue Produktionsverfahren werden gebraucht'
agrarheute.tv Alle Videos
Wetter
Nord Süd
heute 10°C 10°C   6°C 3°C
morgen 8°C 5°C   9°C 6°C
über-
morgen
6°C 4°C   8°C 5°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
Märkte & Preise
dlz-Agrarmagazin
  • Pflanzen
  • Rinder
  • Schweine
  • Futtermittel
Raps 431,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Weizen 206,75 Euro/t zur dlz-Prognose
Mais 205,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Kartoffeln 6,80 Euro/dt zur dlz-Prognose
Braugerste 261,00 Euro/t zur dlz-Prognose
Jungbullen U3 3,90 €/kg  zur dlz-Prognose
Kühe R3 3,22 €/kg  zur dlz-Prognose
Milch 0,00 Cent/kg zur dlz-Prognose
Ferkel NS 57,70 €/St.  zur dlz-Prognose
Schweine 56% 1,60 €/kg  zur dlz-Prognose
Sojaschrot 296,00 €/t  zur dlz-Prognose
Rapsschrot 202,00 €/t  zur dlz-Prognose
Ausführliche Übersicht:
Alle Marktdaten
Alle dlz-Prognosen
LANDECHT.DE
Kalender MEILENSTEINE

12 Jahrhundertentwicklungen im Überblick! Limitierte Auflage!
TECHNIKBOERSE.COM
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo